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Leövey Klára Gimnázium

(Leövey Klara Gymnasium)

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Geschichte der Schule

Der Vorläufer des Leövey Klara Gymnasiums wurde im Jahre 1875 vom Veszprimer Bischof János Ranolder gegründet. Sein Ziel war, eine muttersprachliche (ungarische) Erziehungsanstalt für Mädchen, in der damaligen zum größten Teil deutschsprachigen "Franzstadt" (Ferencváros) zustande zu bringen. Die Schule wurde unter der Leitung der Barmherzigen Schwestern fortwährend erweitert und lockte die lernbegierigen Mädchen aus dem ganzen Gebiet des Landes hierher. Nach der Säkularisierung in den Jahren 1948/49 gab es hier die "Staatliche Hochschule für Lehrerausbildung", aus der sich ein Gymnasium bildete. Dem Gymnasium wurde im Jahre 1955 der Name Klára Leövey verliehen.

Bildungssystem

Im Direktunterricht nehmen 12-18 jährige Schüler an einer Gymnasialbildung mit 6, 5 und 4 Jahren teil. Das Leövey Gymnasium ist auch "die Schule einer zweiten Chance", weil sie Schülern welche - mit dem Direktstudium aus irgendeinem Grund aufgehört haben - neben der Arbeit im Abend- oder Fernstudium die Möglichkeit gibt, das Abitur trotzdem ablegen zu können.
Unsere praxisorientierte 1-2 Jahre lange Bildung - auf das Abitur gestützt - lässt die Schüler zum Beruf kommen, die einstweilig an einer Hochschuleinrichtung nicht weiterstudieren wollen, oder können. Im Schuljahr 2006/2007 lernten bei uns 650 Direktschüler und 300 Schüler im Abendunterricht.

Innovative Schule

Unsere Schule ist seit dem Juni des Jahres 2003 Mitglied der European Network of Innovative Schools (des Europäischen Schulnetzes). Diese Mitgliedschaft sichert uns die Möglichkeit der Erprobung neuer pädagogischer Werkzeuge und Methoden, durch die Nutzung von internationalen Programmen.

Modernisierende Inhalte im Unterricht

Ein herausragender Inhalt unserer pädagogischen Arbeit ist die Umwelterziehung. Unsere Schüler können sich im Rahmen des fakultativen Unterrichts, über Projektarbeit und Studienreisen mit der Wichtigkeit des Umweltschutzes vertraut machen. Zur Zeit läuft in unserer Schule die Erprobung eines unter Akkreditierungsverfahren stehenden neuen Umweltschutzprojektes.

2003 führten wir, das den Fortschritt der Schüler dokumentierende, Europäische Sprachenportfolio ein. Das Portfolio steht im Einklang mit dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen, bietet eine detaillierte Orientierung für die Eltern über die Ergebnisse ihrer Kinder und fördert gleichzeitig die Fähigkeit der Schüler zur Selbsteinschätzung.

Unsere Schule führte, unter den ersten Gymnasien Ungarns, Wirtschaftskenntnisse als fakultativen Unterricht ein. Im Rahmen dieses Faches haben die Schüler die Möglichkeit, sich der Young Enterprise genannten Schülerinitiative anzuschließen. So können sie sich auch in der Praxis mit der unternehmerischen Tätigkeit vertraut machen. Seit dem Schuljahr 2005/06 kann auch bei uns das international anerkannte EBC*L, also das European Business Competence* Licence (Europäischer Wirtschaftsführerschein) erworben werden.

Als Ergebnis der Entwicklungsarbeit der letzten Jahren konnte der Film- und Medienunterricht bei uns fakultativ eingeführt werden, in dessen Rahmen die Schüler sich mit den Grundkenntnissen der Film- und Textanalyse und den aktuellen Medienerscheinungen bekannt machen können.
Unsere Schule ist Spitzenreiter hinsichtlich der Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Unterricht. In diesem Bereich greift unsere Tradition bis zum Jahr 1983 zurück. Diese Technologien werden sowohl in den Stunden (siehe unsere Projekte) als auch in den Hintergrundarbeiten von Lehrern und Schülern verwendet.

Das Leövey Klara Gymnasium in internationalen und heimischen Projekten

Unsere Schule hat sich bei 11 europäischen Teilnehmerländern als 9te ungarische Schule an die e-learning Forschungs- und Entwicklungsarbeit angeschlossen, die im Rahmen des Celebrate Projektes mit Führung des European Schoolnets schon seit 2002 existiert. Unsere Lehrer haben die Arbeit, Internetmaterialien zu testen und auszuarbeiten.

Wir sind Teilnehmer des "SULINET Digitalen Wissensbasis" (SDT) Projektes, dessen Ziel es ist, informatische und digitale Lernmaterialien in den schulischen Lernprozess einzubauen.

Das SCALE Projekt ist ein Programm, das von der EU finanziert wird, und betrifft 6 Länder. Die Zielsetzung dieses Projektes ist, eine auf dem Internet beruhende Methode herauszuarbeiten, mit deren Hilfe sich die Diskussionsfähigkeit der Schüler verbessert und die Schüler mit der Welt der Methode der Diskussion des abgelaufenen Lernen bekannt gemacht werden.

Mit den anderen Teilnehmern des innovativen Europäischen Schulnetzes werden mit Hilfe des ZORKA 2004 Projektes solche digitale Lernmaterialien von uns entwickelt, die später im naturwissenschaftlichen Unterricht anzuwenden sind.
Im Schuljahr 2005/2006 wurde das ESZTER Projekt vom Sulinet Programmbüro durchgeführt, in dessen Rahmen die Schüler der innovativen Schulen die ethnische, sprachliche und religiöse Vielfältigkeit der EU Länder kennengelernt haben.

Das erworbene HEFOP 3.1.3. Bewerbung ermöglicht uns, am Entwicklungsprogramm "Vorbereitung für den Kompetenzunterricht" an der alle Schüler des neunten Jahrgangs beteiligt sind, teilzunehmen.

Unsere Teilnahme an dem Schulentwicklungsprogramm Socrates/Comenius, unterstützt von der Europäischen Kommission, ermöglicht unseren Schülern ihre Solidaritäts- und Empathiefähigkeit zu stärken. Sie ist damit ein Beitrag zur Erkenntnis und Achtung der Vielfältigkeit der europäischen, kulturellen und gesellschaftlichen Traditionen. Im 3 jährigen Projekt "Egy európai szolidáris iskoláért, megtanulni együtt élni a sokszínûségben" ("Für eine europäische solidarische Schule, d.h. erlernen, in einer Vielfältigkeit zusammenleben zu können") koordiniert unsere Schule die Programme von 8 Schulen und 6 Länder.

Die Anziehungskraft von Leövey

Die Gymnasiasten des 9. und 10. Jahrgangs lernen in den Unterrichtsfächern der speziellen Fachrichtungen entsprechend ihren Interessen in erhöhter Stundenzahl. Am Anfang der 11. Klasse haben die Schüler noch die Möglichkeit, ihre Entscheidung zu durchdenken und sie können an einem fakultativen Unterricht teilnehmen, um eine andere Lebensbahn zu bestimmen.

Neben den modernen pädagogischen Methoden, zieht die demokratische Atmosphäre unserer Schule die Schüler an. Zur guten Stimmung tragen auch die Tätigkeiten außer den Stunden bei. Unsere Schüler besuchen die kulturellen Veranstaltungen gern, außerdem interessieren sie sich für die Schauspielerei, für den Sport und die Natur.

Die Schülermitverwaltung im Gymnasium funktioniert selbsttätig, im eigenen organisatorischen Rahmen. Die Veranstaltungen werden von den Schülern selbst organisiert und koordiniert.

Die hervorragende Atmosphäre wird durch die moderne Kontaktpflege im Internet verstärkt. Zwischen Eltern und Schule, Schülern und Lehrern verwirklicht sich eine neuartige "persönliche" Beziehung (mit Hilfe von Rahmenbestimmungen "Moodle"), die die Erziehungsarbeit unserer Lehrer wirksamer macht.

Seit 1999 besitzt unsere Schule die Bescheinigung zur Qualitätssicherung, die nach dem Modell "QPSA" gemessen wird. In der ständigen Entwicklung werden die Rückmeldungen fortdauernd bearbeitet (Messungen, Wettbewerbsergebnisse, Angaben über die Einschulung, Ergebnisse des Abiturs), regelmäßig werden die Angaben der Partnerzufriedenheit der Schüler und Eltern ausgewertet.

Als Anerkennung unserer Qualitätsarbeit erscheint der Name des Klara Leövey Gymnasiums immer häufiger in der pädagogischen Fachliteratur.